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UV-Ballastwassersystem für Expeditionskreuzfahrtschiff „Hanseatic“

21.03.2016

Das Optimarin Ballastwasser-System OBS 125-FS wurde auf der „Hanseatic“ installiert

Im Auftrag der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd hat Zeppelin Power Systems an Bord des Expeditionskreuzfahrtschiffs „Hanseatic“ ein Ballastwassersystem des norwegischen Unternehmens Optimarin installiert.

Das Ballastwassersystem des Typs OBS 125-FS entspricht dem IMO D-2 Standard und erlaubt somit Fahrten in alle Regionen, auch in besonders sensible Ökosysteme wie die Arktis und die Antarktis. Damit hält Hapag-Lloyd bereits heute die künftigen international geltenden Standards zur Behandlung von Ballastwasser ein.
Das Optimarin Ballastwasserbehandlungssystem OBS 125-FS ist für einen Volumenstrom von maximal 125 m³/Stunde ausgelegt. Das Ballastwasser wird zuerst filtriert und im Anschluss mit einer einzigen Mitteldruck-UV-Lampe mit einem breiten Leistungsspektrum effektiv behandelt. Die Ballastwasserbehandlung funktioniert Herstellerangaben zufolge zuverlässig und ohne den Einsatz von Chemikalien und Bioziden. Durch hohe Oberflächentemperaturen von bis zu 800 °C am Quarzglas wird ein selbstreinigender Effekt erzielt – der Einsatz von Reinigungsmodulen, Wischern oder Abstreifern wird damit überflüssig. Das System zeichnet sich Optimarin zufolge durch seine Effizienz und einen geringen Wartungsaufwand aus. Auf Wunsch der Reederei wurde die Anlage in das Schiffskontrollsystem eingebunden und lässt sich nun komfortabel vom Kontrollraum oder von der Brücke aus bedienen.
Als offizieller Partner von Optimarin übernahm Zeppelin Power Systems die gesamte Umsetzung des Projekts für Hapag-Lloyd. Dazu zählten u.a. die Auswahl der Komponenten, die Abstimmung mit der Klassifizierungsgesellschaft DNV GL sowie die Erstellung der Dokumentation. Der Einbau des BWT-Systems konnte innerhalb von nur drei Monaten von Vertragsschluss bis zur technischen Abnahme umgesetzt werden. Hierfür nutzte Zeppelin Power Systems die für allgemeine Wartungsarbeiten geplante Werftzeit. Die reine Installationszeit der gesamten Anlage inklusive Einbindung in das Schiffskontrollsystem betrug dabei rund sechs Tage.


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