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Datenplattform für die maritime Branche

21.02.2017

Die Digitalisierung und Vernetzung unterschiedlicher Ebenen ist ein großes Zukunftsthema (Foto: DLR)

Die Digitalisierung soll für die maritime Industrie und die Energiewirtschaft zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit führen und Grundlage für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sein.

Unternehmen erkennen zunehmend die Notwendigkeit, Datenqualitätsprobleme zu überwinden und das Eigentum, die Kontrolle, den Austausch und die Nutzung von Daten zu verwalten. Um reibungslose Verbindungen zwischen verschiedenen Branchenpartnern, Domain-Experten und Datenwissenschaftlern zu ermöglichen, hat die Klassifikationsgesellschaft DNV GL nun die Branchen-Plattform Veracity vorgestellt.
„Das Potenzial für eine intelligentere Nutzung von Daten in unseren Branchen ist enorm“, erklärt der CEO von DNV GL, Remi Eriksen. „ Die Unternehmen haben sich stets an unabhängige fachkundige Assessments und Best Practices gewandt – um Vertrauen in die Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit ihrer physischen Vermögenswerte oder Geschäftsprozesse zu schaffen.“ DNV GL biete nun an, diese Rolle für die Branche mit dem Start der Veracity-Industrie-Datenplattform zu übernehmen. Der norwegisch-deutsche Klassifizierer und Zertifizierer wolle damit Unternehmen zur Nutzung ständig wachsender Datenmengen aus mehreren Quellen ermuntern, so Eriksen weiter.
DNV GL hat die Plattform in Zusammenarbeit mit mehreren Unternehmen aus der IT-Industrie entwickelt. Erfahrung bei großen Datenprojekten sei dabei für die Kooperationspartner wichtig gewesen. Das neue Angebot solle zu reduzierten Ausfallzeiten, verbesserter Sicherheit, vorausschauender Wartung, Performance-Prognosen, Energieeffizienz und Echtzeit-Risikomanagement beitragen. „Dies ist der Beginn der Umwandlung einiger Kernelemente unseres 150 Jahre alten Unternehmens in ein globales Digital-Plattform-Geschäft“, sagte Eriksen. Dies werde nicht über Nacht geschehen, aber man habe im Unternehmen einen einzigartigen Ausgangspunkt. Der Klassifizierer sei schon jetzt ein „zuverlässiger Verwalter von Vermögens- und Leistungsdaten aus Schiffen, Stromnetzten, Wind- und Solarparks sowie Öl- und Gas-Installationen. „Deshalb bauen wir in Zusammenarbeit mit Microsoft Azure und anderen führenden Unternehmen eine Branchen-Plattform auf“, so Eriksen. DNV GL suche dabei nicht nach eigenen Daten, sondern beabsichtige, qualifizierte und kombinierte Daten für Analytik und Benchmarking entsprechend aufzubereiten, so Eriksen zu dem neuen Angebot.


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