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Mit 3D Richtung Maritim 4.0

19.10.2017

Rund 140 Teilnehmer kamen anlässlich der Go-3D in Rostock zusammen

Bereits zum achten Mal hat in Rostock die Go-3D-Konferenz stattgefunden. Die Veranstaltung, die vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, Rostock, organisiert wird, bot den 140 Teilnehmern aus Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft Gelegenheit für den fachlichen Austausch auf dem Gebiet der 3D-Computergrafik.

Die aus ganz Deutschland aber auch international angereisten Forscher, Entwickler und maritimen Anwender diskutierten, wie der durch die Digitalisierung vorangetriebene Wandel der maritimen Branche gemeinsam gestaltet werden kann und welche Potenziale er mit sich bringt. In diesem Jahr standen Konferenz und Ausstellung unter dem Motto „Mit 3D Richtung Maritim 4.0“. Im Fokus stand das Potenzial der 3D-Technologie in den unterschiedlichen Lebensphasen komplexer maritimer Investitionsgüter, wie zum Beispiel Schiffe, Offshore-Windparks oder Pipelines. Zugleich zeigte die Veranstaltung, wie Unternehmen und Forschungseinrichtungen in diesem dynamischen Technologiefeld erfolgreich kooperieren können.
Nach der Begrüßung durch Professor Uwe Freiherr von Lukas, Leiter der Konferenz und der Abteilung Maritime Graphics des Fraunhofer IGD, bildete die Preisverleihung des Wettbewerbs „Go! Go-3D“, der gemeinsam mit BITKOM, dem Netzwerk der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Branche ausgelobt wurde, den Auftakt der Konferenz. Als Gewinner wurde das 3D-Lasersystem „The Kraken Sea Vision System“ ausgezeichnet – das weltweit erste vollfarbige und lasergestützte Unterwasser-Bildgebungssystem, das die Firma Kraken Robotik GmbH, Bremen entwickelt hat. Dr. Jan Albiez, der als Mitarbeiter der Firma Kraken Robotik den Preis entgegennahm, stellte den Besuchern der Go-3D das innovative Unterwasserbildgebungssystem vor. Mit Kamera und Laser ausgestattet ermöglicht es, Objekte auf dem Meeresgrund so zu rekonstruieren, dass im Nachhinein detaillierte Modelle für die 3D-Visualisierung erstellt werden können.
Mit der anschließenden Keynote lenkte der aus der Automobilindustrie stammende Professor Alfred Katzenbach von Katzenbach Executive Consulting zunächst den Blick über den Tellerrand der maritimen Branche hinaus. Unter der Überschrift „3D-basierten Engineering Kollaboration“ brachte Katzenbach seine langjährige Erfahrung als Leiter des Engineerings bei Daimler in die Veranstaltung ein.
Der Konferenztag gab mit den nachfolgenden Fachvorträgen und einer begleitenden Ausstellung einen detaillierten Einblick in aktuelle Forschungsthemen. Schwerpunkte dabei waren das digitale Schiff, Verwendung von 3D-Daten bei Assistenzsystemen, Visualisierungslösungen mit Virtual und Augmented Reality, neuartige 3D-Erfassung oder innovative Anwendungen von 3D in Häfen. Darüber hinaus hatten die Teilnehmer im Rahmen eines Workshops die Möglichkeit, sich einen praxisnahen Einblick in Virtual und Augmented Reality zu verschaffen. Dabei wurden unterschiedliche Anwendungsbeispiele vorgestellt, die direkt mit unterschiedlichen Geräten erprobt werden konnten. Zudem wurden auch Ansätze zur Erstellung von AR- bzw. VR-Applikationen präsentiert.
Mit dem Best Paper Award wurde in diesem Jahr der Vortrag „Realizing Immersive Digital Ships“ von David Thomson, AVEVA GmbH, ausgezeichnet.


Termine

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SN
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22.04.2018 - 27.04.2018
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CN
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26.04.2018 - 29.04.2018
eMIR Initiative
D
Hamburg
26.04.2018 - 27.04.2018

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