Schematische Darstellung der Offshore-Elektrolyse (Quelle: Siemens Energy)

Grüner Wasserstoff aus Offshore-Windenergie

Siemens Gamesa und Siemens Energy wollen ihre Kräfte bei laufenden Windenergie-zu-Wasserstoff-Entwicklungen bündeln.

Um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, werden weltweit große Mengen grünen Wasserstoffs benötigt, wobei die Windenergie einen großen Teil der dafür benötigten Energie liefern wird. Vor diesem Hintergrund arbeiten beide Unternehmen mit ihren Entwicklungen an einer Lösung, die einen Elektrolyseur vollständig in eine Offshore-Windturbine integriert, um dort direkt grünen Wasserstoff zu erzeugen. Dieser innovative Ansatz ermöglicht Unternehmensangaben zufolge einen netzunabhängigen Betrieb und verringert die Herstellungskosten für Wasserstoff. Gleichzeitig lassen sich mehr und bessere Windstandorte für die Wasserstoffproduktion nutzen.

Über einen Zeitraum von fünf Jahren planen Siemens Gamesa, 80 Millionen Euro, und Siemens Energy, 40 Millionen Euro in die Entwicklungen zu investieren. Es ist vorgesehen, bis 2025/2026 eine Offshore-Demonstrationsanlage zu errichten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat heute angekündigt, dass die Entwicklung im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Wasserstoff-Republik Deutschland" umgesetzt werden kann.

Offshore
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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