Die „Havila Castor“ soll im Mai zu ihrer ersten Reise aufbrechen  (Quelle: Havila Voyages)

Indienststellung der „Havila Castor“ verzögert sich

Aufgrund pandemiebedingter und technischer Probleme ist die Ablieferung des Küstenkreuzfahrtschiffs „Havila Castor“ auf den 10.  Mai verschoben worden. Nach Angaben der norwegischen Reederei Havila Voyages (in Norwegen: Havila Kystruten) sollte das auf der türkischen Tersan-Werft gebaute Schiff ursprünglich am 7. April den Betrieb auf der klassischen Postschiffroute entlang der norwegischen Westküste aufnehmen.

Die „Havila Castor“ ist die zweite Einheit einer Viererserie. Das Typschiff „Havila Capella“ hatte Ende vergangenen Jahres den Dienst auf der Strecke Bergen-Kirkenes aufgenommen. Die 124 m langen und 22 m breiten Plug-in-Hybridschiffe gelten als besonders umweltfreundlich und können nach Reedereiangaben mit LNG und bis zu vier Stunden rein elektrisch betrieben werden. Die Einheiten verfügen über jeweils 179 Kabinen mit Kapazitäten für 640 Passagiere.

Die Ablieferung der letzten beiden Schiffe war ursprünglich für den Sommer 2022 vorgesehen und wird sich laut Bent Martini, Geschäftsführer von Havila Voyages, ebenfalls verzögern.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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