Die „Scheldt River“ wurde dieses Mal im Truck-to-ship-Verfahren von insgesamt vier Lkw mit Flüssigerdgas versorgt (Foto: Brunsbüttel Ports GmbH)

Brunsbüttel etabliert sich weiter als LNG-Bunkerstandort

Das Saugbaggerschiff „Scheldt River“ ist am Dienstag im Elbehafen Brunsbüttel eingetroffen, u.a. um LNG zu bunkern. Das Unternehmen Gasum lieferte das Flüssigerdgas in Zusammenarbeit mit LIQUIND Marine. Dieses Mal wurde der emissionsarme Brennstoff im sogenannten Truck-to-ship Verfahren aus insgesamt vier Lkw bezogen. Bei vorherigen Bebunkerungen wurde bereits mehrfach das Ship-to-ship Verfahren genutzt.

Im Elbehafen Brunsbüttel finden inzwischen regelmäßig LNG-Bebunkerungen statt. Erstmalig wurde hier der Zementfrachter „Ireland“ im Januar 2017 mit LNG betankt. Für die Versorgung der Schifffahrt mit großen Mengen Flüssigerdgas ist der Einsatz von LNG-Bunkerschiffen notwendig. Das Ship-to-ship-Verfahren hatte seine Deutschlandpremiere am 2. März 2019 in Brunsbüttel. Die „Scheldt River“ wurde damals von dem Bunkerschiff „Kairos“ mit insgesamt 400 m³ LNG versorgt. Seitdem hat die „Kairos“ mehrmals den Elbehafen Brunsbüttel für Ship-to-ship Bebunkerungen genutzt. Im August 2020 nutzte auch erstmals das LNG-Bunkerschiff „Engie Zeebrugge“ den Elbehafen für einen Bunkervorgang.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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