Ein Mietstromaggregat von Bredenoord versorgt die Brücken-Baustelle von einem Schwimmponton aus mit Strom

Eisenbahnbrücken-Neubau im Hamburger Hafen schreitet voran

Die 290 m lange Kattwykbrücke im Hamburger Hafen verbindet für Autos und Züge den Stadtteil Moorburg mit der östlich gelegenen Kattwyk-Halbinsel.

Mit einer Hubhöhe von 46 m, einer Durchfahrtshöhe von 53 m und einer Durchfahrtsbreite von 96 m ist sie die größte Hubbrücke Deutschlands. Die eingleisige Eisenbahnstrecke über die Kattwykbrücke verbindet den Hafenbahnhof Hohe Schaar mit dem Hafenbahnhof Alte Süderelbe. Zur Erhöhung der Streckenkapazität und Entlastung der Kattwykbrücke wird derzeitig eine separate zweigleisige Eisenbahnbrücke nördlich der bestehenden Brücke gebaut.
Da während der bisherigen Bauphasen nur eingeschränkt eine Versorgung mit Strom über das Festnetz möglich war, versorgte das auf Stromaggregate und mobile Energielösungen spezialisierte Unternehmen Bredenoord, Hamburg, die Baustelle zeitweise mit mobilen Mietstromaggregaten. Für einen weiteren Bauabschnitt mussten die Aggregate aus Platzgründen neben der Baustelle und somit auf dem Wasser aufgestellt werden. Dafür wurde ein 400kVA Twin-Containeraggregat mithilfe eines Schwerlastkrans auf einem Schwimmponton platziert und über den Wasserweg zur Baustelle verholt.
Für den hohen Strombedarf der Baustelle benötigt das 400kVA Twinaggregat große Mengen an Kraftstoff. Dafür wurde eigens ein 11 500 Liter fassender Tank an Land installiert. Dieser wurde aus seinem Rahmen genommen und gemeinsam mit einer Pumpeinheit in einen 20-Fuß-Container verbaut. Die Befüllung des Aggregat-Tanks erfolgt über einen 120 m langen Tankschlauch.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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