Die Baggerarbeiten in der Elbe sollen im März 2020 beginnen (Bildquelle: HPA/Martin Elsen)

Jan de Nul erhält Auftrag zur Elbvertiefung

Die Hamburg Port Authority (HPA) hat den Auftrag für die Baggerarbeiten zur Umsetzung der Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe im Bereich des Hamburger Hafens an die Jan de Nul Nassbaggerei und Wasserbau GmbH vergeben. Damit startet jetzt die Umsetzung des Fahrrinnenausbaus auf dem letzten Teilstück der Elbfahrrinne vom Hamburger Hafen bis zur Nordsee. Die Baggerarbeiten sollen im März beginnen.

Der Auftrag umfasst die Vertiefung der Elbfahrrinne von der Landesgrenze bei Schulau bis zum Containerterminal Altenwerder bzw. bis zum Mittleren Hafen. Darüber hinaus wird die Fahrrinne zwischen Schulau und dem Mühlenberger Loch verbreitert werden. Durch die Vergrößerung der so genannten Begegnungsbox wird die zeitgleiche Passage besonders großer Container- und Massengutschiffe auf der Elbe ermöglicht.

Jan de Nul wird für die Arbeiten einen Laderaumsaugbagger und – für die Baggerung fester und geröllhaltiger Böden – zwei Tieflöffelbagger einsetzen. Das in Hamburg gewonnene Ausbaubaggergut soll in einer eigens hierfür hergerichteten Unterwasserablagerungsfläche im Bereich der Elbmündung untergebracht werden. Die Verbreiterung der Begegnungsstrecke soll im Sommer 2020 fertig gestellt sein. Der Abschluss der Baggerarbeiten in Hamburg ist bis Ende 2020 geplant.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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