LNG-Bunkerschiff "Kairos"

Die „Kairos” hat die Genehmigung erhalten, LNG-Bunkervorgänge im Rostocker Hafen durchzuführen (Quelle: Nauticor)

„Kairos” erhält erste LNG-Bunkerlizenz für den Hafen Rostock

Das Hamburger Unternehmen Nauticor hat die erste Genehmigung für die Belieferung von Schiffen mit verflüssigtem Erdgas (LNG) im Hafen von Rostock erhalten. Damit ist die  „Kairos” das erste Bunkerschiff, das durch Schiff-zu-Schiff Transfer andere Einheiten mit Flüssigerdgas in einem deutschen Ostseehafen versorgen darf. Die Langzeitgenehmigung wurde von den zuständigen Hafenbehörden ausgestellt und gilt den Angaben zufolge für mehrere Jahre.

Bereits seit 2017 versorgt Nauticor Schiffe mit LNG im Hafen von Rostock. Der erste Kunde war das schwedische Unternehmen Furetank mit dem Produktentanker „Fure West”. Bei der ersten LNG-Bebunkerung wurde das Schiff von mehreren Lkw im Überseehafen versorgt.

„Der Übergang von der LNG-Versorgung per Lkw hin zur Belieferung von Kunden durch unser Bunkerschiff ‚Kairos‘ stellt den nächsten Schritt in der Entwicklung unseres Geschäfts in Rostock dar", so Richard Schröder, Director Finance & Operations bei Nauticor. „Infolge unserer umfangreichen Erfahrung in der Belieferung von Schiffen mit LNG, nicht nur in Rostock, sondern in ganz Nordwesteuropa, kombiniert mit der Erfahrung und Vorbereitung der Mitarbeiter der beteiligten Behörden in Rostock, war der gesamte Prozess für die Genehmigung äußerst effektiv und reibungslos.”

Die Genehmigung zur Durchführung von Schiff-zu-Schiff-LNG-Bebunkerungen im größten deutschen Ostseehafen wurde dem Unternehmen zufolge innerhalb kürzester Zeit ausgestellt und bildet die Grundlage für die Versorgung einer Reihe von Kunden. Die Vorbereitungen für die Versorgung der Schiffe sind bereits im Gange, so das Unternehmen. Erste Schiff-zu-Schiff-Operationen werden in den kommenden Wochen erwartet.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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