Der Containerumschlag blieb auf Vorjahresniveau (Foto: HHM/Dietmar Hasenpusch)

Seegüterumschlag in Hamburg stabil

Der Seegüterumschlag in Hamburg hat im ersten Halbjahr 2017 mit 70,0 Mio. t knapp das Vorjahresergebnis erreicht.

Mit einem Minus von 0,2 Prozent fällt die Bilanz dabei nur geringfügig schwächer aus. Der Umschlag von containerisiertem Stückgut blieb in den ersten sechs Monaten 2017 mit 4,45 Mio. TEU auf Vorjahresniveau. Weiter auf Wachstumskurs bleibt in Deutschlands größtem Universalhafen der Massengutumschlag, der sich mit 23,5 Mio. t (+1,0 Prozent) positiv entwickelte.
„Der Hamburger Hafen hat sich im ersten Halbjahr 2017 insgesamt gut in einem schwierigen Umfeld behaupten können und weist im Vergleich zu den anderen deutschen Nordrange-Häfen ein stabiles Ergebnis auf“, erklärt Axel Mattern, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM). Als problematisch beurteilt Mattern die immer noch nicht realisierte Fahrrinnenpassung der Außen- und Unterelbe sowie aktuell auftretende zeitliche Verzögerungen bei der Zollabfertigung von Importen. Diese Gründe seien Ursache dafür, dass merkbar Ladung den Weg über andere Häfen der Nordrange nehme. „Das ist deshalb aus Hamburger Sicht sehr bedauerlich, weil bei besseren Rahmenbedingungen eine deutlich positivere Umschlagbilanz für das erste Halbjahr möglich gewesen wäre. Und es macht angesichts der Umschlagentwicklung in den nichtdeutschen Häfen der Nordrange noch einmal deutlich, wie dringend notwendig es ist, die Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit des Hamburger Hafens zu stärken“, betont Mattern.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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