Seenotrettungskreuzer „Hamburg“

Die „Hamburg“ ist in einer internen Zeremonie an der DGzRS-Zentrale in Bremen getauft worden
(Foto: DGzRS/Martin Stoever)

Seenotrettungskreuzer „Hamburg“ getauft

In Bremen ist der jüngste Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf den Namen „Hamburg“ getauft worden. Das bei der Fassmer-Werft gebaute Spezialschiff ersetzt auf der Station Borkum seinen Vorgänger „Alfried Krupp“.

Der neue Seenotrettungskreuzer „Hamburg“ ist anders als geplant in einer internen Zeremonie auf dem Gelände der Seenotretter-Zentrale in der Bremer Neustadt getauft worden. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte die ursprünglich für April vorgesehene öffentliche Taufe im Traditionshafen nahe der Hamburger Elbphilharmonie abgesagt werden müssen.

Die „Hamburg“ befindet sich seit Mitte April auf der westlichsten Station der Seenotretter in Borkum im Dienst. Sie ist der vierte 28 m-Neubau der DGzRS. Alle vier Seenotrettungskreuzer dieser Klasse sind an wichtigen Küstenpunkten stationiert – die „Ernst Meier-Hedde“ in Amrum, die „Berlin“ in Laboe, die „Anneliese Kramer“ in Cuxhaven. Wie alle DGzRS-Rettungseinheiten sind die Schiffe vollständig aus Aluminium im bewährten Netzspantensystem als Selbstaufrichter gebaut.

Gefahren wird die 28 m lange, 6,20 m breite und zwei Meter tiefgehende „Hamburg“ von einer vier Mann starken Besatzung. Für den Antrieb des Schiffes sorgen zwei je 1440 kW leistende Motoren, mit denen eine Geschwindigkeit von 24 kn erreicht wird.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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