Animation der Gjoa-Bohrinsel mit Unterwasser-Kabelanschluss (Abb.: StatoilHydro)

Elektrizität von Land für Offshore-Plattform

Als erste schwimmende Bohrinsel wird die Gjoa-Plattform mit Elektrizität von Land versorgt werden. Dadurch werden Angaben von StatoilHydro zufolge Emissionen in Höhe von 250000 t Kohlendioxid pro Jahr reduziert.
Die Inbetriebnahme der Gjoa-Plattform ist für 2010 geplant. Dann wird über Kabel von einem neuen Kraftwerk in Mongstad, nördlich von Bergen aus die Bohrinsel mit Elektrizität versorgt werden.
StatoilHydro hat eine Spitzenstellung bei der Reduzierung von Abgasen übernommen, denn die Elektrifizierung von neuen Offshore-Installationen im norwegischen Continental Shelf ist für die Ölfördergesellschaft eine der wichtigsten Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen durch die Öl- und Gasförderung. Die Troll A-Plattform und Kollsnes wurden bereits elektrifiziert.

Offshore
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
Artikel Redaktion Schiff&Hafen