Die ersten Transition Pieces für den Offshore-Windpark „Hornsea Two“ sind am Buss Terminal Eemshaven eingetroffenen (Foto: Buss Group)

Erste Komponenten für „Hornsea Two“ erreichen Eemshaven

Auf dem Buss Terminal im niederländischen Eemshaven sind die ersten sechs Transition Pieces aus Großbritannien für den Offshore-Windpark „Hornsea Two“ eingetroffen. Der Windpark des dänischen Energiekonzerns Ørsted wird sich über 462 km2 erstrecken. Er ist bei der geplanten Inbetriebnahme 2022 damit der größte Offshore-Windpark der Welt.

In den nächsten Monaten wird Buss insgesamt 165 Fundament-Sets empfangen und auf dem Terminal lagern. Diese bestehen aus einem Monopile, das im Meeresboden installiert wird, und einem Transition Piece, das das Monopile mit dem Turm der Windkraftanlage verbindet. Für dieses Projekt werden rund 140 000 m2 des 250 000 m2 großen Schwergut-Terminals genutzt. Die Fundament-Sets werden dann auf das Installationsschiff „Innovation“ verladen und im Windpark installiert.

Buss stellt nicht nur das Personal und die Lagerflächen zur Verfügung, sondern verantwortet auch das Projektmanagement für die Basishafenlogistik und das benötigte Großgerät. Das Entladen der Transition Pieces von der Transport-Barge erfolgt mit einem Raupenkran vom Typ LR1750. Auf dem Terminal selbst setzt Buss einen Portal-Kran auf SPMT-Achsen zum Bewegen der knapp 350 t schweren Transition Pieces ein. Die bis zu 1230 t wiegenden Monopiles werden ebenfalls mithilfe von SPMT-Achsen und Transportsätteln bewegt. Der selbst-angetriebene Transporter verfügt über 96 Pendelachsen und kann die Monopiles hydraulisch anheben und absenken.

„Hornsea Two“ befindet sich rund 89 km vor der Yorkshire Coast in der Nordsee. Zum Windpark gehören 165 Siemens Gamesa 8-Megawatt-Turbinen. Mit einer Gesamtleistung von knapp 1,4 Gigawatt können mehr als 1,3 Millionen Haushalte mit regenerativer Energie versorgt werden.

Offshore
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
Anzeige
Artikel Redaktion Schiff&Hafen