MaWi-OWI-Projekt abgeschlossen

Podiumsdiskussion mit Projektpartnern

In Berlin hat kürzlich die Abschlussveranstaltung des Projektes „Gemeinsam für die maritime Wirtschaft und die Offshore-Windindustrie: Wert schöpfen, Rahmen sichern, Voraussetzungen verbessern und Kosten senken (MaWi-OWI)“ stattgefunden.

Im Beisein von Projektbeteiligten, Vertretern aus Politik und Gästen wurden die Ergebnisse von MaWi-OWI präsentiert. Im Februar 2016 hatte das vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geförderte und von Dr. Stephanie Wehkamp, Stiftung Offshore-Windenergie, koordinierte Projekt begonnen. Ziel des Projektes war es, die Perspektiven für die maritime Wertschöpfung durch die Offshore-Windenergie in Deutschland zu diskutieren und Ergebnisse davon abzuleiten.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass viele wertvolle Maßnahmen aus MaWi-OWI hervorgegangen sind. So konnten beispielsweise Konzepte für Offshore-Rettungsmaßnahmen oder Standards für Offshore-Spezialfahrzeuge entwickelt werden. Vor allem aber konnte die Planung und der Bau von Offshore-Windparks insgesamt optimiert werden, sowohl finanziell als auch planerisch. „Die Branche steht in den Startlöchern und ist jetzt ungeduldig“, sagte der Ehrenvorsitzende der Stiftung Offshore-Windenergie, Jörg Kuhbier. Sie werde aber politisch durch die Deckelung des Ausbaus ausgebremst. Den für 2019 genehmigten Zubau von 1,8 GW bezeichnete der Bremer Staatsrat Jörg Schulz in seinem Grußwort als freundliche Geste. Der Deckel muss weg, so die einhellige Meinung der Teilnehmer der Abschlussveranstaltung. Ohne die Offshore-Windenergie könnten die Klimaziele nicht erreicht werden.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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