Simon Provoost (l.), Geschäftsführer der Concordia Damen Werft, und Jörg Eichler, Geschäftsführer und Gesellschafter der A-ROSA Flussschiff GmbH, setzen bei dem Neubau auf einen Batterie-Hybridantrieb und brennstoffreduzierende Luftblasentechnik (Foto: A-ROSA/Tom Kohler)

A-ROSA erweitert Flusskreuzer-Flotte

Die Flusskreuzfahrt-Reederei A-ROSA hat bei der Concordia Damen Werft in den Niederlanden einen Neubau zur Ablieferung im Frühjahr 2021 in Auftrag gegeben. Der Vertrag beinhaltet auch die Option auf ein Schwesterschiff für 2023.

Das 135 m lange und 17,7 m breite Flusskreuzfahrtschiff im neuen E-Motion Ship-Design wird über einen Antrieb verfügen, der bei Anfahrt der Städte auf Batteriebetrieb umschaltet. Wie alle A-ROSA-Schiffe wird auch dieses mit einem Landstromanschluss ausgestattet, so dass die Batterie über Nacht geladen und die Stadt auch emissionsfrei wieder verlassen werden kann. Ein optimiertes Rumpfdesign und die von Damen patentierte DACS-Luftblasentechnik sollen den Brennstoffverbrauch verringern.

Der Neubau soll vorwiegend auf dem nördlichen Rhein eingesetzt werden und von Köln aus die Städte Amsterdam, Rotterdam, Brügge und Antwerpen anlaufen. Konzeptionell ist das Schiff insbesondere auf Familien ausgerichtet. An Bord befinden sich insgesamt 140 Passagier-Kabinen. Zur Ausstattung gehören u.a. ein großer SPA- und Wellness-Bereich und ein Kids Club.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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