Derzeit baut Wadan Yards Germany die weltgrößten RoPax-Fähren mit einer Ladekapazität von 5500 Spurmetern

Aussichtsreiche Verhandlungen

Die Geschäftsführung von Wadan Yards Germany mit den Werften in Rostock-Warnemünde und Wismar befindet sich derzeit in Verhandlungen über neue Aufträge für Schiffsneubauten.

Aktuell werden Wadan zufolge Gespräche dem russischen Unternehmen Norilsk Nickel über den Bau von zwei eisbrechenden Tankern geführt. Mit einem Vertragsabschluss wäre im Sommer zu rechnen. Auch ein Projekt, welches den Bau von zwei RoPax-Fähren umfasst, befindet sich in Vorbereitung. Sollten die Verträge zum Abschluss kommen, betrüge das Auftragsvolumen etwa 600 Mio. Euro.

Trotz der laufenden Verhandlungen könne laut Geschäftsführer Stefan Säuberlich Kurzarbeit nicht mehr ausgeschlossen werden. Diese wird zunächst in der Zuschnittsabteilung eingeführt. Von den laufenden Gesprächen hängt allerdings die Anzahl der betroffenen Mitarbeiter ab.

Derzeit umfasst das Auftragsbuch von Wadan Yards Germany noch zwölf Schiffe, wobei die Ablieferung des letzten Schiffes für das dritte Quartal 2010 geplant ist. Gebaut werden unter anderem bezüglich der Ladekapazität die weltgrößten RoPax-Fähren für Stena Line. Die 240 m langen, 32 m breiten und 6,40 m tiefgehenden Neubauten werden mit rund 5500 Spurmetern ausgestattet. Dem Unternehmen zufolge sind es im Vergleich zu den bisher größten RoPax-Schiffen rund 35 % Spurmeter mehr. Die Ablieferung des ersten Schiffes mit der Baunummer 159 ist für Januar 2010 geplant, die der zweiten Fähre mit der Baunummer 164 soll im Juli 2010 stattfinden.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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