Die 4650 tdw-Zementfrachtschiffen sollen Ende 2020 in Dienst gestellt werden

Baltrader bestellt Zementfrachter in China

Das Hamburger Unternehmen Baltrader Capital lässt zwei Zementfrachter bei der chinesischen Werft Fujian Southeast Shipbuilding bauen. Die Ablieferung der Neubauten, die für den europäischen Shortsea Trade optimiert sind, ist für Ende 2020 vorgesehen.

Bei einem Tiefgang von 6 m beträgt die Tragfähigkeit der 98 m langen und 15,6 m breiten Schiffe rund 4650 tdw. Die „CemCoaster“ und „CemClipper“ erhalten MaK-Motoren, die für die zukünftige Umrüstung auf LNG und MGO im Dual Fuel-Betrieb ausgelegt sind. Die Schiffe wurden von SDC Ship Design & Consult in Zusammenarbeit mit dem Project Engineering der Brise-Gruppe entwickelt. Herzstück ist die pneumatische Selbstlöschvorrichtung vom niederländischen Hersteller Van Aalst Marine & Offshore. Betrieben werden kann die Anlage entweder über den Wellengenerator von der Hauptmaschine aus oder über die Hilfsdiesel. Das geschlossene System weist beim Transport von losem Zement, Hüttensandmehl, Hüttensandgriesen und Flugasche entscheidende Vorteile auf, so die Reederei. So ist z.B. ein emissionsfreies und witterungsunabhängiges Be- und Entladen möglich. Mit einer Entladekapazität von rund 250 t/h ist das System optimal auf die Anforderungen der Baltrader Kunden ausgerichtet. Die 1B-eisverstärkten Schiffe werden über ein Ballastwasser-Behandlungssystem verfügen und sind in puncto Treibstoffverbrauch optimiert.
Mit der Übernahme der beiden China-Neubauten wächst die Baltrader-Flotte auf zwölf Zementfrachter, alle mit pneumatischen Selbstlöschvorrichtungen.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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