Die LNG-betriebene „Costa Smeralda“ gehört zur Helios-Klasse und wurde von Meyer Turku gebaut (Quelle: Costa Crociere)

Costa Crociere tauft „Costa Smeralda“

Im italienischen Savona haben die Feierlichkeiten zur Taufe des Kreuzfahrtschiffs „Costa Smeralda“ stattgefunden. Bei dem bereits Ende 2019 von der Meyer Turku Werft abgelieferten Neubau handelt es sich um das neue Flaggschiff der Reederei Costa Crociere. Die „Costa Smeralda“ ist das erste Kreuzfahrtschiff der Reederei, das vollständig mit Flüssiggas (LNG) betrieben wird. Der 180 000 BRZ-Neubau verfügt über rund 2600 Passagier-Kabinen.

Innendesign und Ausstattung des Schiffs wurde Reedereiangabe zufolge als eine Hommage an Italien konzipiert. Zu den Highlights an Bord zählen das Solemio Spa, die Unterhaltungsbereiche, Themenbars in Zusammenarbeit mit führenden italienischen Marken sowie 16 Restaurants und Bereiche für kulinarische Erlebnisse.

Darüber hinaus werden an Bord nachhaltige Technologien und Kreislaufwirtschaftskonzepte genutzt, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Neben einem emissionsreduzierenden Antriebssystem ist das Schiff mit einem Energiemanagementsystem und einer Abfalltrenn- und -entsorgunslösung ausgerüstet. Der Wasserbedarf wird mit Entsalzungsanlagen gedeckt. Darüber hinaus sollen durch das an Bord angewandte 4GOODFOOD-Programm in Zusammenarbeit mit den „European Federation of Food Banks“ die Lebensmittelverschwendung reduziert und Lebensmittelüberschüsse für soziale Projekte zurückgewonnen werden.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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