Cristina Saenz de Santa Maria ( DNV GL) und Aziz Merchant (Executive Director, Keppel Marine & Deepwater Technology) bei der Unterzeichnung der Vereinbarung (Foto: DNV GL)

DNV GL und Keppel kooperieren im LNG-Segment

Die Klassifikationsgesellschaft DNV GL und Keppel Marine and Deepwater Technology (KMDTech), eine Tochtergesellschaft der Werft Keppel Offshore & Marine (Keppel O&M) mit Sitz in Singapur, wollen gemeinsam den Einsatz von verflüssigtem Erdgas (LNG) als Brennstoff für Schiffe fördern.

Die Vereinbarung umfasst potenzielle Neubauprojekte wie LNG-Bunkerschiffe, kleine LNG-Tanker und schwimmende Terminals (FSRUs) sowie LNG-bezogene Anlagen mit Batterie- und Hybridtechnologien.
„Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung stellt einen weiteren Meilenstein in der engen Partnerschaft zwischen DNV GL als wichtiger Klassifikationsgesellschaft für LNG-Schiffe und Keppel Offshore & Marine, einem der großen Anbieter von FRSU-Umbauprojekten sowie für den Neubau von kleinen LNG-Tankern und LNG-Bunkerschiffen, dar“, betont Cristina Saenz de Santa Maria, Regional-Managerin für Südostasien, den Pazifikraum und Indien bei DNV GL.
DNV GL soll zunächst die AIP-Zertifikate für zwei LNG-Bunkerschiffe von KMDTech erstellen. Bei diesen Neubauten handelt es sich um zwei kleinere LNG-Tanker mit Dual-Fuel-Antrieb und Bunkerkapazitäten von jeweils 7500 Kubikmetern. Ein Schiff erhält zudem einen Hybrid-Batterieantrieb. Eine optimierte Decksanordnung für die LNG-Tank- und Füllsysteme soll für eine besondere Effizienz der bei den Bunkertankerneubauten sorgen.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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