Blohm+Voss

Mitte des Jahres sollen die Arbeiten für die Einhausung des 287 m langen Schwimmdocks bei Blohm+Voss beginnen (Quelle: Werner Sobek/Lürssen)

Einhausung von Dock 10 geplant

Das Dock 10 der Hamburger Blohm+Voss-Werft wird eingehaust – das gab das Bremer Mutterhaus Lürssen bekannt. Mit der Einhausung des 287 m langen Schwimmdocks investiert Lürssen laut eigenen Angaben mehr als 13 Mio. Euro in die Modernisierung der Dockinfrastruktur. „Der Umbau ermöglicht es uns, das Reparatur- und Refit-Leistungsspektrum für bestehende und potenzielle Kunden von Yachten, Marine- und Kreuzfahrtschiffen deutlich zu erweitern und die Attraktivität des Standorts insbesondere für unsere Yacht-Kunden noch einmal zu steigern. Die optimierte Infrastruktur schafft zugleich sehr gute Bedingungen für den Neubau komplexer Marine-Aufträge, etwa für den Bau der neuen Fregattenserie MKS 180“, erklärt Dr. Klaus Borgschulte, Aufsichtsratsvorsitzender von Blohm+Voss. „Darüber hinaus verbessern wir maßgeblich die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und machen uns von Wettereinflüssen unabhängiger. Durch die Einhausung können wir zudem die Lärmemissionen sowie den Energieverbrauch deutlich reduzieren.“

Geplant ist den Bau der Hallenkonstruktion ab Mitte 2020, auch unter Nutzung des 351 m großen Docks Elbe 17, durchzuführen. Dazu soll zunächst die aktuell in Elbe 17 gedockte Yacht in Dock 10 geschwommen und anschließend gemeinsam in Elbe 17 gedockt werden. Während des Aufbaus der Hallenkonstruktion sollen die Arbeiten an der Yacht unvermindert weiterlaufen. Nach einer voraussichtlichen Bauzeit von rund sechs Monaten werden das Schwimmdock sowie die Yacht bis zur geplanten Fertigstellung des Schiffes an den Bremer Werftstandort Berne verholt. 2022 soll das Dock voraussichtlich zurück an seine ursprüngliche Position bei Blohm+Voss in Hamburg gehen.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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