Fincantieri liefert "Costa Venezia" ab

„Costa Venezia“, das erste Costa-Kreuzfahrtschiff, das speziell für den chinesischen Markt entwickelt wurde

Mit einer spektakulären Flugshow der „Frecce Tricolori“ und einem großen Feuerwerk ist in Triest die „Costa Venezia“ getauft worden.

Gebaut wurde das Kreuzfahrtschiff bei der italienischen Werft Fincantieri in Monfalcone. Bei dem Neubau handelt es sich um das erste Schiff der Costa-Gruppe, das speziell für den chinesischen Markt entwickelt wurde.
Die 323,6 m lange und 37,2 m breite „Costa Venezia“ (135 500 BRZ) weist Kapazitäten für 5260 Passagiere in 2116 Kabinen auf. Hinzu kommt eine Besatzungsstärke von 1278 Personen. Der Neubau soll den chinesischen Gästen exclusive Neuerungen und authentische italienische Erlebnisse bieten.
Das Antriebskonzept des Neubaus basiert auf zwei je 16 800 kW leistenden MAN-Motoren des Typs 14V48/60CR und drei je 9600 kW leistenden MAN-Motoren des Typs 8L48/60CR sowie zwei Pod-Antrieben mit 16 500 kW Leistung. Damit erreicht das Schiff eine maximale Geschwindigkeit von 22,6 kn. Die Betriebsgeschwindigkeit beträgt Reedereiangaben zufolge 18 kn.
Nach einer kurzen Tour im Mittelmeer startet am 8. März die Jungfernfahrt, die gleichzeitig die Überführung in das neue Einsatzgebiet in Asien darstellt. Beide Fahrten sind die einzigen Abfahrten für europäische und amerikanische Gäste. Ab dem 18. Mai 2019 ist die „Costa Venezia“ ausschließlich für chinesische Passagiere buchbar und wird von Shanghai aus zu Kreuzfahrten in Asien aufbrechen.
Die Costa-Gruppe investiert derzeit rund 6 Mrd. Euro in die Erweiterung ihrer Kreuzfahrtflotte. Bis 2023 sollen insgesamt sieben neue Schiffe in Dienst gestellt werden. Im Oktober 2019 soll die „Costa Smeralda“ von Meyer Turku abgeliefert werden. Das neue Costa-Flaggschiff wird mit LNG angetrieben. Ein Schwesterschiff der jetzt in Fahrt gegangenen „Costa Venezia“ – ebenfalls für den chinesischen Kreuzfahrtmarkt – soll 2020 von Fincantieri an die Reederei übergeben werden.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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