Flensburger Schiffbau-Gesellschaft unterbricht Produktion

Als Folge der Ausbreitung von Covid-19 in Europa unterbricht die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) die Produktion. Viele Länder haben ihre Grenzen geschlossen und rufen ihre Bürger aus dem Ausland zurück, so die Werft. Dies betreffe auch die FSG und ihre Subunternehmer, Lieferanten sowie die Reedereivertreter auf der Werft direkt. Die FSG nimmt eigenen Angaben zufolge auch ihre soziale Verantwortung als Unternehmen und ihre Pflicht, für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter und deren Familien zu sorgen, sehr ernst. Daher wird die Werft den Empfehlungen der deutschen Regierung folgen, um eine weitere Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern.

Aus diesem Grund wird mit Wirkung zum Donnerstag, dem 19. März 2020, der Betrieb und die Produktion vorübergehend eingestellt. Bei der Bundesagentur für Arbeit wurde bereits ein Antrag auf Erweiterung der bestehenden Kurzarbeit gestellt.

Alex Gregg-Smith, Geschäftsführer der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft, erläutert: „Wir ergreifen diese Maßnahmen, um die auf unserer Werft arbeitenden Menschen bestmöglich zu schützen. Unser Ziel ist es, nach dem Ende der akuten Coronavirus-Bedrohung die Arbeit wiederaufzunehmen und den Betrieb so schnell wie möglich wieder in Gang zu bringen. Mit dem Ergreifen diesen Maßnahmen glauben wir, die Interessen aller Beteiligten am besten zu schützen.“

Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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