Forschungsschiff für Estland

Das hydrografische Forschungsschiff „Jakob Prei“ in voller Fahrt

Auf der im niedersächsischen Lemwerder ansässigen Werft Abeking & Rasmussen (A&R) wurde vor Kurzem das erste hydrografische Forschungsschiff, das in SWATH@A&R-Bauweise entstanden ist, auf den Namen „Jakob Prei“ getauft.

Der 25 m lange und 13 m breite Neubau wurde aus Aluminium gefertigt und weist einen Tiefgang von 2,7 m auf. Mit einer Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 12 kn - im Betrieb mit Sonar können bis zu 6 kn gefahren werden - verfügt der Neubau über eine Reichweite von bis zu 1000 sm. Die maximale Geschwindigkeit der „Jakob Prei“ liegt bei 20 kn.
In Auftrag gegeben hat das Forschungsschiff die estnische Schifffahrtsverwaltung (Estonian Maritime Administration). Der Neubau kann hydrografische Aufgaben auf See übernehmen, ist aber auch für Rettungs- oder Tauchereinsätze ausgerüstet. An Bord finden bis zu acht Forscher und Besatzungsmitglieder Platz.
Auf der „Jakob Prei“ wurde das an Bord befindliche Forschungsequipment containerisiert installiert. Sollten zukünftige Technologien oder neue Forschungsgeräte es erforderlich machen, lässt sich das Containermodul nach Angaben der Werft mit geringem Aufwand schnell austauschen. Bei der „Jakob Prei“ handelt es sich um das 22. Fahrzeug, das bei A&R in SWATH@A&R-Technologie gebaut wurde und nun seinen Dienst aufnimmt.


Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
Anzeige
Artikel Redaktion Schiff&Hafen