MTU-Hauptantrieb

Einbau der MTU-Hauptantriebe auf dem neuen Seenotrettungskreuzer der 28 m-Klasse bei der Fassmer-Werft
(Foto: DGzRS/Martin Stöver)

Hauptantrieb für Seenotrettungskreuzer

Auf der Fassmer-Werft in Berne-Motzen hat der fünfte Seenotrettungskreuzer der neuen 28 m-Klasse der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) seinen Antrieb erhalten. Das Schiff mit der Baunummer SK 41 wird künftig von zwei MTU-Motoren angetrieben. Es handelt sich dabei um 16-Zylinder-Motoren der Baureihe 2000 vom Typ M72. Sie weisen zusammen eine Leistung von rund 2880 kW auf. Damit wird der Seenotrettungskreuzer eine Geschwindigkeit von ca. 24 kn erreichen.

Das Spezialschiff der DGzRS ist für die Station Grömitz bestimmt. Nach seiner Ablieferung zum Ende des Jahres 2020 soll der Neubau die Lübecker Bucht und Teile der Ostsee sichern. Er soll die 1996 gebaute „Hans Hackmack“ ablösen, die künftig ohne feste Station immer dort zum Einsatz kommen wird, wo andere Seenotrettungskreuzer vertreten werden müssen, beispielsweise während turnusgemäßer Generalüberholungen.

Der 27,90 m lange und 6,2 m breite Neubau hat einen Tiefgang von 2 m und ist wie alle Rettungseinheiten der DGzRS im Netzspantensystem vollständig aus Aluminium gebaut. Es ist als Selbstaufrichter konstruiert und wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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