Nachhaltigkeit im Fokus: Das Expeditionsschiff „Roald Amundsen“ verfügt über einen Batterie-Hybrid-Antrieb (Quelle: Oyvind Solstad / Hurtigruten Pluss)

Hurtigruten übernimmt Polarkreuzer „Roald Amundsen“

Die norwegische Kleven-Werft hat das Polar-Expeditionsschiff „Roald Amundsen“ an die Reederei Hurtigruten übergeben. Bei dem Neubau handelt es sich um das weltweit erste Kreuzfahrtschiff mit Hybrid-Batterie-Antrieb.
Der 140 m lange und 23,6 m breite 20 889 BRZ-Neubau mit Eisklasse PC-6 verfügt über 265 Kabinen (davon mehr als 50 Prozent mit eigenem Balkon) mit Platz für 530 Passagiere. Hinzu kommen Unterbringungsmöglichkeiten für 151 Personen Besatzung. Die Reisegeschwindigkeit beträgt 15 kn. Zur Ausstattung an Bord gehören ein hochmodern ausgestattetes Science Center, Aussichtsplattformen, ein Infinity-Pool, eine Panoramasauna, ein Wellnesscenter, drei Restaurants, Bars und eine Explorer Lounge.
„Roald Amundsen“ wurde speziell für Reisen in polare Gewässer entwickelt. Zunächst bricht das Schiff nun zu Expeditions-Seereisen entlang der norwegischen Küste nach Hamburg, Spitzbergen und Grönland auf, bevor die Durchquerung der legendären Nordwestpassage auf dem Programm steht. Nach Kreuzfahrten entlang der Westküste Nord- und Südamerikas in Gegenden, die größere Schiffe nicht erreichen können, wird die „Roald Amundsen“ für eine komplette Antarktis-Saison 2019/2020 in den äußersten Süden reisen.
Derzeit befindet sich bei Kleven noch das Schwesterschiff „Fridtjof Nansen“ für Hurtigruten im Bau, das 2020 zur Ablieferung kommen soll.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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