Mit der Global-Class entstehen auf den MV Werften die größten jemals in Deutschland gebauten Kreuzfahrtschiffe (Foto: MV Werften)

MV Werften erhalten Mittel aus dem Rettungsschirm des Bundes

Die Geschäftsführung von MV Werften informierte diese Woche die Belegschaft über den aktuellen Stand der Verhandlungen zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds und über den Erhalt eines Darlehens in Höhe von 193 Mio. EUR. Die zugesagten Mittel dienen der Fertigstellung des Expeditionsschiffs „Crystal Endeavor“ bis zur Ablieferung im März 2021 und der Fortführung des Werftbetriebs.

Die Beantragung von Mitteln aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes ist eine entscheidende Voraussetzung für die Umsetzung des Fortführungskonzeptes der Werft. Die Geschäftsführer Peter Fetten und Carsten J. Haake gaben einen Überblick über die Komplexität der zurückliegenden Gespräche mit Vertretern des Bundes, des Landes, der Banken und des Gesellschafters in den letzten Monaten. Beide lobten ausdrücklich die intensiven und vertrauensvollen Verhandlungen sowie die gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten. „Wir freuen uns sehr über diese positive Entscheidung und die damit erreichte Zwischenetappe und danken allen beteiligten Partnern für ihr zielgerichtetes Engagement.“ so Carsten J. Haake. „MV Werften sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen die Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Bundes.“ so Peter Fetten weiter. „Alle Mittel aus dem Darlehen werden ausschließlich in Deutschland für die Werften verwendet.“

Bezüglich der Schiffbauprojekte von MV Werften informierten die beiden Geschäftsführer die Belegschaft sowohl über die konkreten Planungen, um ab Oktober die Finalisierung von „Crystal Endeavor“ voranzutreiben, als auch über die Erreichung des nächsten Fertigungsmeilensteins der „Global Dream“.

Der überwiegende Teil der Belegschaft der MV Werften befindet sich noch in Kurzarbeit. Nach einer Phase der Arbeitsvorbereitung wird die Produktion in den kommenden Wochen in Teilen und unter Einhaltung strenger Hygieneregeln schrittweise hochgefahren.

 

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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