„Polarcus Naila“

Rund einen Monat wurde das Schiff umfangreichen Reparatur- und Umrüstungsarbeiten unterzogen (Quelle: Navalrocha)

Navalrocha schließt Instandhaltungsarbeiten an der „Polarcus Naila“ ab

Nach rund einen Monat dauernden Reparatur- und Umrüstungsarbeiten hat das seismische Vermessungsschiff „Polarcus Naila“ die portugiesische Werft Navalrocha verlassen. Dort wurde das Spezialschiff im Auftrag von dem in Dubai ansässigen Unternehmen Polarcus für mehrere Millionen Euro instandgesetzt.

Wie der kaufmännische Direktor der Werft, Sergio Rodrigues, mitteilt, waren fünf Hauptpartner, die auf dem Werftgelände in Navalrocha tätig sind, und eine Reihe weiterer spezialisierter, maritimer Unternehmen in das Projekt involviert. Sie haben unter anderem Rohrleitungs-, Stahl-, Strahl- und Lackierarbeiten sowie die Reinigung von Öl-, Kraftstoff- und Ballasttanks durchgeführt. Auch Schreiner- und Schweißarbeiten seien ausgeführt worden.

„Rund 350 Ingenieure waren an dem Projekt beteiligt, das ein sorgfältiges Management der hochwertigen Vermessungsausrüstung erforderte. Vier Mobilkrane, drei Werftkrane und sechs Gabelstapler wurden zum Manövrieren der Infrastruktur an Bord eingesetzt. Die Ingenieure reparierten vier Winden, ersetzten zwei weitere und installierten zwei neue. Im Rahmen einer Partnerschaft mit der zypriotischen Dememarine wurden auch robotergestützte Hydrostrahlanlagen eingesetzt“, so Rodrigues.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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