Neuer Finanzinvestor für die FSG

Der Finanzinvestor Lars Windhorst hat mit seiner Holding Sapinda die Anteilsmehrheit (76 Prozent) bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) übernommen.

Dies teilte der bisherige Eigentümer, das norwegische Unternehmen Siem, mit. Zudem will Windhorst den Angaben zufolge 33 Mio. Euro neues Eigenkapital in die Werft stecken. Siem Europe bleibt aktiver Aktionär und hält weiterhin die Mehrheit im Aufsichtsrat der FSG.
Die Beteiligung von Sapinda sowie die bereits angekündigten Änderungen im Management sollen die Fortführung des Geschäftsbetriebes der FSG sicherstellen, die durch Verzögerungen beim Neubau „W.B. Yeats“ finanziell in Bedrängnis geraten war. Die Auftragsbücher der FSG sind bis 2021 gefüllt. Insgesamt gibt es Aufträge für sieben Schiffe mit einem Auftragsvolumen von einer Milliarde Euro.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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