Die Taufzeremonie fand am Anleger der DGzRS-Zentrale in Bremen statt (Foto: DGzRS)

Neues Seenotrettungsboot der DGzRS getauft

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat ihr neues Seenotrettungsboot auf den Namen „Otto Diersch“ getauft. Benannt ist das moderne Spezialschiff nach dem Begründer der Bremer Firmengruppe Diersch & Schröder.

Die „Otto Diersch“ ist 10,1 m lang, 3,61 m breit und hat einen Tiefgang von 0,96 m. Sie erreicht eine Geschwindigkeit von 18 kn. Das Seenotrettungsboot löst auf der Freiwilligen-Station Norddeich die 1999 gebaute „Wilma Sikorski“ ab. Diese 9,5 m lange Einheit kommt nun ohne feste Station immer dort zum Einsatz, wo andere Rettungsboote zum Beispiel aufgrund einer Werftzeit vertreten werden müssen.

Das neue Schiff wurde als Selbstaufrichter konstruiert und vollständig aus Aluminium im bewährten Netzspantensystem gebaut. Es ist mit modernster Navigationstechnik, leistungsstarken Schlepp- und Lenzgeschirren sowie einer umfangreichen Ausrüstung zur medizinischen Erstversorgung ausgestattet.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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