Die Arbeiten an der „Costa Toscana“, dem zweiten Schiff von Costa Crociere, das mit Flüssigerdgas betrieben wird, haben am 11. Februar auf der Meyer Werft in Turku begonnen (Quelle: Costa)

Rumpfmontage von zweitem LNG-Kreuzfahrtschiff hat begonnen

Auf der Meyer Werft in Turku haben die Montagearbeiten am Rumpf der „Costa Toscana“ begonnen. Bei dem Neubau handelt es sich um das Schwesterschiff der „Costa Smeralda“, die am 21. Dezember 2019 in Dienst gestellt wurde. Die beiden Kreuzfahrtschiffe mit LNG-Antrieb sind Teil eines Expansionsplans, der die Lieferung von insgesamt sieben Neubauten an die Costa Gruppe bis 2023 mit einer Gesamtinvestition von über sechs Milliarden Euro umfasst. Fünf dieser Schiffe werden mit Flüssigerdgas betrieben.

Der Beginn der Rumpfmontage wurde mit einem Festakt unter Beteiligung des Top-Managements von Costa Crociere und der Meyer Turku-Werft gefeiert, bei dem die Bürgermeisterin von Turku, Minna Arve, als Patin der Veranstaltung ebenfalls anwesend war. In den nächsten Wochen nimmt das Schiff im Trockendock der Werft weiter Gestalt an. Hier ist bereits ein großer Teil des Rumpfes positioniert. Er misst derzeit 100 m und entspricht damit der Größe der sogenannten Floating Engine Room Unit (FERU), die die Schiffsmotoren enthält.

Die Jungfernfahrt der „Costa Toscana“ ist für den 28. Juni 2021 geplant. Zunächst soll das Schiff im westlichen Mittelmeer eingesetzt werden.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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