Der neu entwickelte Bootstyp weist einen Tiefgang von 0,88 m bzw. 0,65 m bei geklappten Motoren im Flachwasserbereich auf (Quelle: DGzRS - Seenotretter)

Seenotrettungsboot getauft

Manfred Hessdörfer“ heißt das neueste Seenotrettungsboot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), das Anfang September in Breege auf Rügen getauft worden ist. Bei dem Neubau für die Freiwilligenstation am Großen Jasmunder Bodden handelt es sich um einen speziell für das Revier entwickelten neuen Bootstyp, der auf der finnischen Spezialwerft Arctic Airboats gebaut wurde. Das 8,9 m lange, 3,1 m breite und 0,88 m tiefgehende Boot aus robustem Polyethylen wird von zwei 200 PS-Motoren von Yamaha (Typ FL200G und F200G) angetrieben, mit denen es eine Geschwindigkeit von rund 38 kn erreicht. Zur traditionellen Taufzeremonie waren auch die freiwilligen Seenotretter der Nachbarstationen Vitte/Hiddensee und Stralsund mit den Seenotrettungsbooten „Nausikaa“ und „Hertha Jeep“ nach Breege gekommen. Auf der Station Breege ersetzt die „Manfred Hessdörfer“ das 25 Jahre alte Seenotrettungsboot „Dornbusch“, das an die estnischen Seenotretter der Halbinsel Juminda übergeben wird und dort weiterhin im maritimen Such- und Rettungsdienst eingesetzt werden soll.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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