Typschiff „Festøya“ ist bereits an die Reederei Norled übergeben worden (Foto: Remontowa Shipbuilding)

Stapellauf der letzten Doppelendfähre aus Viererserie

Auf der polnischen Werft Remontowa Shipbuilding ist eine weitere Doppelend-Fähre mit Batterie-Hybridantrieb für den norwegischen Betreiber Norled zu Wasser gelassen worden. Es handelt sich dabei um die vierte und damit letzte Fähre der in Zusammenarbeit mit LMG Marine entworfenen Serie.

Im Juni ist der Prototyp „Festøya“ an Norled übergeben worden. Die zweite und dritte Fähre der Serie durchlaufen derzeit noch Tests bzw. Ausrüstungsarbeiten. Alle vier Einheiten sollen im norwegischen Verkehr zwischen Festøya – Solavågen und Mannheller – Fodnes eingesetzt werden.

Die 114,4 m langen Schiffe verfügen über eine Kapazität von bis zu 296 Passagieren und 120 Pkw. Im Normalbetrieb wird die gesamte erforderliche Antriebsleistung aus zwei an Bord installierten Akkupacks gespeist. Die Batterien werden während des Aufenthalts der Schiffe am Kai, der in der Regel ca. 11 Minuten dauert, über eine Schnellladelösung, die in einem automatischen Mooring-System integriert ist, mit Landstrom aufgeladen. Zwei mit Bio-Diesel betriebene Generatoren sollen lediglich im Notfall eingesetzt werden.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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