Die „Le Dumont-d'Urville“ verlässt den Hafen von Søvik (Quelle: Ponant / Fred Michel)

Vierter Expeditionskreuzer an Ponant abgeliefert

Die „Le Dumont-d’Urville“ ist Mitte Juni termingerecht von der norwegischen Schiffbaugruppe Vard an die französische Kreuzfahrtreederei Ponant übergeben worden. Bei der Kreuzfahrtyacht handelt es sich bereits um das vierte Schiff der Ponant Explorer-Serie. Das Typschiff „Le Lapérouse“ wurde im Juni 2018 abgeliefert, darauf folgten die Schwesterschiffe „Le Champlain“ (Oktober 2018) und „Le Bougainville“ (April 2019). Bis Sommer nächsten Jahres soll die Explorer-Serie mit den Neubauten „Le Bellot“ (April 2020) und „Le Jacques-Cartier“ (Juli 2020) komplettiert werden.

Die Die 131 m langen, 18 breiten und 4,6 m tiefgehenden Ponant Explorers wurden speziell für Expeditionskreuzfahrten konzipiert und können durch ihre geringe Größe auch abgelegene Regionen fernab von vielbefahrenen Destinationen anlaufen. Die Kreuzfahrtyachten mit Eisklasse 1 C erreichen eine Maximalgeschwindigkeit von 15 kn und sind für 184 Passagiere in 92 Kabinen ausgelegt. Hinzu kommt eine Besatzungsstärke von ca. 110 Personen. Zu den Besonderheiten an Bord gehört die multisensorische Unterwasser-Lounge „Blue Eye“, die Einblicke in die Unterwasserwelt ermöglicht.

Alle Schiffe der Serie wurden auf der norwegischen Werft in Søvik und am rumänischen Standort der Vard-Gruppe in Tulcea gefertigt. Mittlerweile hat die „Le Dumont-d’Urville“ den Hafen von Søvik verlassen und befindet sich auf ihren ersten Fahrten in Nordeuropa. Anfang August beginnt offiziell die erste Saison für den Flottenzuwachs, zunächst entlang der historischen Städte der Ostsee. Danach geht es für die Kreuzfahrtyacht über Nordeuropa und die französische und portugiesische Atlantikküste zu den Kanarischen Inseln.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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