Mit einer Krankapazität von über 3000 t soll der Neubau ab 2022 für die Installation von Offshore-Windparks zum Einsatz kommen (Quelle: Jan de Nul)

„Voltaire“ erhält Schottel-Antriebe

Das Errichterschiff „Voltaire“ der Jan De Nul Group, das bei der chinesischen COSCO-Werft gebaut wird, soll mit Antriebslösungen von Schottel ausgerüstet werden. Vier Ruderpropeller und zwei Querstrahlanlagen von Schottel gehören zum Propulsionspaket des Schiffs und sollen für optimale Antriebseffizienz sowie maximale Manövrierfähigkeit sorgen.
Nach der Ablieferung im Jahr 2022 soll der Neubau mit einer Nutzlast von rund 14 000 t und einer Krankapazität von über 3000 t für die Installation von Offshore-Windkraftanlagen und deren Fundamente eingesetzt werden.
Das Antriebskonzept der „Voltaire“ basiert auf Elektromotoren. Vier Schottel-Ruderpropeller des Typs SRP 610 FP mit einer Antriebsleistung von je 3000 kW und einem Propellerdurchmesser von 3,30 m sind im Heck installiert. In Kombination mit den Bugantrieben, die zwei Schottel Querstrahlanlagen vom Typ STT 7 FP (je 2600 kW mit einem Propellerdurchmesser von 2,80 m) beinhalten, wird Herstellerangaben zufolge eine optimale Manövrierfähigkeit und volle dynamische Positionierung nach DP 2-Standards ermöglicht. Die „Voltaire“ soll eine Höchstgeschwindigkeit von 11,5 kn erreichen. Bei der „Voltaire“ setzt die Jan de Nul Group auf die Einhaltung hoher Umweltschutzstandards. Zur Ausstattung gehören moderne Systeme zur Emissionskontrolle sowie das patentierte und DNV GL-typgeprüfte leckagefreie Dichtungssystem Schottel Leacon.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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