Die Fähre „Münsterland“ wird mit LNG-Lösungen von Wärtsilä nachgerüstet, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern (Quelle: AG Ems/Peter Andryszak)

Wärtsilä liefert Antriebstechnik für „Münsterland“-Umrüstung

Der Technologiekonzern Wärtsilä ist mit der Nachrüstung der RoPax-Fähre „Münsterland“ auf LNG beauftragt worden. Die deutsche Reederei Aktien-Gesellschaft 'Ems' (AG Ems) lässt ihr Schiff bei der niederländischen Werft Koninklijke Niestern-Sander B.V. umbauen. Dafür entsteht ein komplettes neues Achterschiff, in dem ab September 2020 der gesamte Maschinenraum einschließlich des Wärtsilä LNGPac Tank-, Versorgungs- und Steuerungssystems neu eingebaut werden soll. Bei dem Auftrag handelt es sich für Wärtsilä um einen Folgeauftrag. Bereits 2015 hatte das Unternehmen die Antriebstechnik für die Umrüstung der Fähre „Ostfriesland“ auf den LNG-Betrieb zugeliefert.

Die „Münsterland“ wird mit zwei Wärtsilä 20DF-Dual-Fuel-Generatoraggregaten und einem LNGPac von Wärtsilä ausgerüstet. Die Auslieferung der Wärtsilä-Komponenten beginnt im Frühjahr 2020, der Abschluss des Projekts ist für das erste Quartal 2021 vorgesehen.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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