ACL: Höheren Gewinn mit weniger Ladung eingefahren

Trotz eines Rückgangs des Beförderungsvolumens um 7,6 Prozent auf 219 700 TEU konnte die Atlantic Container Line (ACL) ihren Gewinn vor Steuern um 8,5 Prozent auf 35 Mio. Dollar erhöhen. Für 2002 sind die Prognosen weniger günstig. Da sowohl die Volumina als auch die Raten auf dem Nordatlantik zurückgehen dürften, sei auch ein Rückgang der Ergebnisse zu erwarten, hieß es. Die Abschwächung des Marktes wird an den Ergebnissen des letzten Quartals 2001 besonders deutlich. Der Nettogewinn vor Steuern reduzierte sich um rd. die Hälfte auf sieben Mio. Dollar. Zwar lagen die Tarife in diesem Fahrtgebiet 2001 um rd. vier Prozent über dem Vorjahr, doch inzwischen ist durch die Überkapazität ein starker Preisdruck entstanden. Aufgrund der Rezession in Nordamerika sind die Volumina auf den Nordatlantik erstmals seit vielen Jahren zurückgegangen. Der Auslastungsfaktor der ACL-Schiffe ging von 76 auf 70 Prozent zurück. Dass die Reederei bei geringerem Ladungsvolumen einen höheren Gewinn einfahren konnte, wird sowohl auf den starken Dollar als auch auf die Tatsache zurückgeführt, dass sich die Paarigkeit der Ladungsströme verbessert hat. Dadurch mussten wenige Leercontainer positioniert werden.

Schifffahrt
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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