Frachter vor Japan auseinander gebrochen

In stürmischer See ist am Freitag vor der japanischen Ostküste der 300 Meter lange und 50 Meter breite Frachter "Giant Step" auf Grund gelaufen und auseinander gebrochen. Zuvor hatte das 1985 gebaute Schiff einen Kabinenbrand gemeldet. 13 der 26 Seeleute wurden über Bord gespült. Ein indisches Besatzungsmitglied der «Giant Step» war tot gefunden worden. Von fünf Geretteten starb einer später im Krankenhaus, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete.

13 Besatzungsmitglieder befanden sich laut Kyodo noch an Bord. Rettungsboote konnten das vor der Provinz Ibaraki gestrandete Schiff nach Angaben eines Sprechers der Küstenwache nicht erreichen, Einsatzkräfte standen aber in Kontakt mit der Besatzung. Nach den Vermissten wurde gesucht.

Das Unglück ereignete sich knapp zwei Kilometer vor dem Hafen von Kashima, rund 100 Kilometer östlich von Tokio. Die in Panama registrierte "Giant Step" (197060 tdw) war auf dem Weg von Australien nach Kashima, als das Feuer in der Kabine ausbrach. Zur Besatzung zählten 25 Inder und ein Mann aus Sri Lanka.

Bei einem weiteren Schiffsunfall vor der Küste Japans sind zwei Menschen ums Leben gekommen, mehrere Personen wurden am Sonntag noch vermisst, wie die Küstenwache bekannt gab. So war das Sportfischerboot «Akiyoshi Maru» mit 15 Personen an Bord war am Sonntag in stürmischer See vor der Provinz Shizuoka gekentert. Auch ein japanisches Crewmitglied des Fischerbootes «Chiyo Maru No. 7» kam ums Leben.

Die 16-Tonnen schwere «Akiyoshi Maru No. 3» kenterte rund 20 Kilometer westlich der Insel Niijima in stürmischer See und trieb Kiel oben. Fischerboote in der Nähe sowie die Küstenwache konnten den Kapitän und sieben Passagiere retten. Sie hatten sich an den Schiffsrumpf und treibende Kühlboxen geklammert. Für zwei Passagiere im Inneren des Schiffes kam jede Hilfe zu spät. Fünf weitere Personen wurden vermisst.

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