AIDA Cruises will die Umweltfreundlichkeit der Schiffe mit alternativen Antriebstechnologien weiter verbessern: neben der Nutzung von LNG als Brennstoff stehen nun der Einsatz von Batterietechnik und langfristig auch Brennstoffzellen im Fokus
Quelle: AIDA Cruises

AIDA Cruises setzt auf Batterietechnik

Die Kreuzfahrtreederei AIDA Cruises und der norwegisch-kanadische Batteriehersteller Corvus Energy wollen zukünftig zusammenarbeiten und haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist die Installation von Lithium-Ionen-Batteriespeichersystemen an Bord der AIDA-Flotte. Weitere Projektpartner sind ABB und Siemens.

Die neue Technologie soll 2020 an Bord des ersten Kreuzfahrtschiffes den Betrieb aufnehmen. Damit will die Reederei den Verbrauch fossiler Brennstoffe weiter senken und die Effizienz des Schiffsbetriebes erhöhen. Die Erkenntnisse aus diesem Pilotbetrieb sollen anschließend auch in die Nutzung von Batteriesystemen an Bord weiterer Kreuzfahrtschiffe von AIDA und dem Mutterkonzern Costa einfließen.

Der Einsatz eines Batteriesystems auf einem Kreuzfahrtschiff ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Umsetzung von AIDAs „Green Cruising Strategie“. Zuvor hatte das Unternehmen bereits Ende 2018 mit der Indienststellung der „AIDAnova“, dem weltweit ersten Kreuzfahrtschiff, das vollständig mit emissionsarmem Flüssiggas (LNG) betrieben wird, einen wegweisenden Technologiesprung vollzogen. Bis 2023 sollen vier weitere LNG-Schiffe von AIDA und Costa in Dienst gestellt werden. Zudem lässt die Reederei bis 2020 einen Großteil der Flotte mit Landstrom-Anschlüssen nachrüsten. Für 2021 ist gemeinsam mit der Meyer Werft und weiteren Partnern der Praxistest von Brennstoffzellen an Bord eines AIDA-Schiffes geplant.

Schifffahrt
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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