Die „Tresfjord“ kommt ab November neben der „SyltExpress“ auf der Strecke zum Einsatz  (Quelle: FRS)

FRS setzt neue Fähre auf der Rømø-Sylt Linie ein

Die Flensburger Reederei Gruppe FRS, zu der die Rømø-Sylt Linie gehört, baut ihre Kapazitäten auf der Strecke Havneby – List auf Sylt aus. Ab November soll neben der „SyltExpress“ die Fähre „Tresfjord“ die Linie verstärken.
Die 96,95 m lange, 15 m breite und 4,60 m tiefgehende „Tresfjord“ wurde wie die „SyltExpress“ bei der norwegischen Fiskerstrand Verft A/S gebaut. Das Schiff mit Baujahr 1991 ist 2012 einer Modernisierung unterzogen worden. Aktuell wird die von DNV GL mit +1A1 R4 Car Ferry A E0 klassifizierte Fähre für ihr neues Einsatzgebiet umgebaut.
Die neue Sylt-Fähre verfügt über einen Dual Fuel-Antrieb und kann sowohl mit Diesel als auch LNG betrieben werden. Dabei erreicht sie eine Reisegeschwindigkeit von 15 kn. An Bord des Schiffes finden bis zu 127 Pkw auf zwei Decks Platz. Den Fahrtgästen stehen während der rund 40-minütigen Überfahrt ein Restaurant, ein Travel Value Shop, ein geräumiger Passagiersalon sowie große Freidecks zur Verfügung.
Die Fähre verbindet die Insel Sylt täglich mit dem Festland und zwar über die dänische Insel Rømø, die über eine Festlandanbindung verfügt. „Wir freuen uns sehr, mit einer zusätzlichen Fähre, die Insel Sylt mit dem Festland noch besser anbinden zu können. Mit zwei Schiffen sind wir in der Lage, stündliche Abfahrten je Hafen anzubieten“, sagt Geschäftsführerin Birte Dettmers.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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