LNG Round Table 2018 in Hamburg

Podiumsdiskussion mit Vertretern aus der Hafenwirtschaft (Foto: Arndt)

Die aktuellen Entwicklungen beim Einsatz von LNG als alternativem Schiffsbrennstoff standen im Mittelpunkt des 4. LNG Round Table, der am Dienstag in den Räumlichkeiten von Hapag-Lloyd an der Hamburger Binnenalster stattgefunden hat.

Rund 100 Experten der maritimen Branche waren der Einladung der DVV Media Group-Fachpublikationen Schiff&Hafen, THB und DVZ gefolgt und informierten sich über ein breites LNG-Themenspektrum aus Infrastruktur, Technik, Finanzierung und Politik. Gesponsert wurde die Veranstaltung von der Klassifikationsgesellschaft DNV GL, dem Motorenhersteller MTU und dem Messtechnik-Spezialisten IMES.
Nach der Begrüßung durch den Hausherrn und einer Keynote des Koordinators der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft Norbert Brackmann, stellte Moderator Behrend Oldenburg die aktuellen Umfrageergebnisse des LNG-Barometers 2018/19 vor. Zu den Highlights der Veranstaltung zählte eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Häfen Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Stade, die ihre Standortvorteile darstellten und ihre jeweiligen Pläne zum Bau eines LNG-Terminals präsentierten. Nach der Mittagspause, die von den Teilnehmern zum Netzwerken und einem intensiven Austausch genutzt wurde, stellte die NOW GmbH (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) das Förderprogramm der Bundesregierung für LNG in der Seeschifffahrt vor. Im abschließenden Veranstaltungsblock stellten die Wessels Reederei, MTU, die Werft Pella Sietas und IMES ihre LNG-Praxiserfahrungen aus dem Schiffsbetrieb bzw. bei der Umsetzung anspruchsvoller schiffbaulicher Projekte vor.
Die aktuelle Ausgabe des LNG Reports 2018/19, die im Rahmen der Veranstaltung präsentiert wurde, kann hier bestellt werden.

Schifffahrt
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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