Die Getting to Zero Coalition setzt sich für die wirtschaftlich tragfähige Realisierung von hochseetauglichen emissionsfreien Schiffen ein (Foto: Pixabay)

MAN Energy Solutions schließt sich Getting to Zero Coalition an

Im Rahmen des UN-Klimagipfels hat sich MAN Energy Solutions einer neuen Klimaschutzorganisation angeschlossen, die sich der Entwicklung von emissionsfreien Schiffen bis zum Jahr 2030 verschrieben hat. Die „Getting to Zero Coalition“ ist eine Partnerschaft zwischen dem Global Maritime Forum, den Friends of the Ocean Actions und dem Weltwirtschaftsforum. Ihr gehören viele Industrieunternehmen an, unter anderem Anlagenhersteller, Reedereien, Energie- und Kraftstoffversorgungsunternehmen, Finanzinstitute, Häfen und Logistikunternehmen sowie staatliche Einrichtungen und internationale Organisationen (IGOs).

Die Getting to Zero Coalition hat bereits eine Reihe von ersten Schritten geplant. Sie will einen Zeitplan für die Branche erstellen, in dem die Technologien, Investitionen und Maßnahmen festgelegt werden, die bis 2030 erforderlich sind, um wirtschaftlich tragfähige emissionsfreie Schiffe in Betrieb nehmen zu können. Bis Januar 2021 soll im Rahmen der Coalition eine engagierte Gruppe mit Akteuren aus dem gesamten maritimen Spektrum entstehen, die eine Führungsrolle bei der maritimen Energiewende übernimmt. Zu den weiteren Plänen gehören der Aufbau einer gemeinsamen Wissensdatenbank sowie Vorführungen und die Initiierung von Pilotprojekten.

Die Ziele der Getting to Zero Coalition stehen laut MAN im Einklang mit der eigenen Strategie, gemeinsam mit externen Partnern das Geschäft mit nachhaltigen Technologien und Lösungen auszubauen, so dass sie bis 2030 zur Haupteinnahmequelle des Unternehmens werden.

Schifffahrt
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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