CMT nimmt Geschäftstätigkeit als gemeinnützige GmbH auf

Seit Anfang dieses Monats firmiert das Center of Maritime Technologies (CMT) als gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung unter dem Dach des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik e.V. (VSM). Mit der Neustrukturierung verfolgt das CMT laut eigenen Angaben eine konsequente Fokussierung auf die Bedarfe der Industrie.

Die Beteiligung an zukunftsweisenden Forschungsprojekten soll auch künftig zu den Aufgaben des CMT gehören, allerdings mit der klaren Ausrichtung auf die Stärkung des maritimen Industriestandortes Deutschland. Zusätzlich werde der Aufgabenbereich um ein breites Dienstleistungsportfolio ergänzt, das die umfassenden Tätigkeitsfelder der VSM-Mitglieder in der maritimen Forschung, Entwicklung und Innovation (FEI) abdeckt und so die maritime Wirtschaft und Wissenschaft in Deutschland stärkt – angefangen bei der Ermittlung von Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsbedarfen und Entwicklung von Projektideen, über die Identifizierung passender Partnerschaften und der Bildung von Forschungskonsortien, die Beratung zu Förderprogrammen, die programübergreifende Antragstellung, bis hin zum administrativen und technischen Projektmanagement. Damit soll den Interessenten eine externe Forschungsstelle zur Verfügung stehen, die u.a. Beteiligungsmöglichkeiten – insbesondere auch für KMU – eröffnet oder Ergänzungsmöglichkeiten vorhandener Kapazitäten bietet.

Im Zuge der Restrukturierung verlagert das CMT seinen Sitz in das Slomanhaus im Steinhöft 11, Hamburg, um auch physisch mit dem VSM unter einem Dach zu agieren. Die Neuausrichtung ist auch durch eine veränderte Corporate Identity, unter anderem mit neuem Logo sichtbar. Das 14-köpfige Team mit Christian Schilling als Geschäftsführer bringt umfassende Erfahrung aus mehr als 60 national und europäisch geförderten Forschungsprojekten und der Initiierung von über 50 nationalen und europäischen Verbundprojekten zu Forschung und Entwicklung mit. Das Dienstleistungsangebot und das wertvolle, über Jahre gewachsene Knowhow stehen den Angaben zufolge ab sofort der gesamten Branche im Rahmen der VSM-Mitgliedschaft zur Verfügung.

Dr. Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des VSM: „Mit der Umstrukturierung vollziehen wir einen wichtigen Schritt in unserer Innovationsoffensive. Wir bündeln die Kompetenzen zur Unterstützung der maritimen Forschung beim VSM durch die eigenständige, gemeinnützige Tochtergesellschaft CMT. Mit dem erweiterten Leistungsangebot leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft am maritimen Industriestandort Deutschland und intensivieren die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschung, Wissenschaft und nationalen wie europäischen Fördermittelgebern.“

Die Betreuung der IGF-Projekte wird der bisherige CMT e.V. künftig unter dem Namen „Forschungsvereinigung Schiffbau und Meerestechnik e.V.“ (FSM) fortsetzen. Dieser wird sich auf die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) konzentrieren.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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