Flender-Produktionsstätte

Die 3500 m² große Produktionsstätte entsteht im Tonkin Highway Industrial Estate in Bayswater (Quelle: Flender)

Neue Flender-Produktionsstätte in Westaustralien

Der Anbieter von mechanischen Antrieben Flender, eine Tochtergesellschaft des Technologiekonzerns Siemens, hat den Bau einer neuen Produktionsstätte im Tonkin Highway Industrial Estate in Bayswater in Westaustralien angekündigt. Dieser Schritt erfolgt den Unternehmensangaben zufolge vor dem Hintergrund, dass Flender in der Region weiter wächst und seine Aktivitäten in Westaustralien ausweiten will. So soll der steigenden Kundennachfrage Rechnung getragen werden.

Der Antriebhersteller investiert in eine 3500 m² große Produktionsstätte, die im September fertiggestellt werden soll. Nach der Fertigstellung wird es laut Flender die einzige Einrichtung eines OEMs an der Westküste Australiens mit einem 1,5-Megawatt-Prüfstand sein. An diesem können künftig komplette Antriebssysteme bis zu einer Spannung von 6,6 Kilovolt getestet werden. Durch diesen Schritt soll der Betrieb zentralisiert und näher an die Kunden in Westaustralien herangerückt werden. „Unabhängig von der Region, ist die Nähe zu unseren Kunden der Eckpfeiler unseres Geschäftsmodells. Westaustralien war in den letzten Jahren ein sehr guter Markt für uns. Daher ist es für uns nur logisch in diesem Schlüsselmarkt zu investieren und dort zu sein, wo sich unsere Kunden befinden. In diesem neuen, hochmodernen Zentrum können wir unseren Kunden das gebündelte Know-how unserer weltweit über 50 Niederlassungen bieten", so CEO und Geschäftsführer von Flender Australien, Kareem Emara.

„Obwohl COVID-19 die australische Wirtschaft vor Herausforderungen stellt, planen wir langfristig und sind zuversichtlich, dass unsere Erweiterungspläne dazu beitragen werden, die richtige Unterstützung für die kritische Energieinfrastruktur und Industrie des Landes zu schaffen. Da wir bereits seit über 40 Jahren in Westaustralien tätig sind, war und ist unser Planungshorizont immer langfristig", ergänzt Emara.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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