Das neue Power Lab von Rolls-Royce wird von Dr. Peter Riegger (rechts), Dr. Daniel Chatterjee (links) und Dr. Arne Schneemann geleitet (Foto: Rolls-Royce Power Systems)

Rolls-Royce Power Lab fokussiert auf Zukunftstechnologien

Rolls-Royce Power Systems hat die Unternehmenseinheit Power Lab gegründet, um die Entwicklung von Zukunftstechnologien für den Marine- und Infrastrukturbereich voranzutreiben. Schwerpunkte sind dabei Brennstoffzellensysteme und die Erzeugung und der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen.

Die neue Rolls-Royce-Einheit wird geleitet von Dr. Peter Riegger, der bislang im Unternehmen für den Bereich Research & Technology verantwortlich war. Dr. Arne Schneemann verantwortet im Power Lab-Team die Vorentwicklung und Dr. Daniel Chatterjee ist für Technologiemanagement & Regulatory Affairs zuständig.

Das Power Lab des Rolls-Royce-Geschäftsbereichs Power Systems plant, in Kooperation mit der Daimler Truck AG zukünftig Brennstoffzellensysteme zur CO2-neutralen Notstromversorgung von sicherheitskritischen Einrichtungen, wie beispielsweise Rechenzentren, und zur Spitzenstromabdeckung zu entwickeln. Seit Ende des vergangenen Jahres arbeiten die beiden Partner bereits an einem Pilotprojekt. Auf der Basis von Brennstoffzellenmodulen aus der Automobilproduktion wird derzeit ein Demonstrator entwickelt, der zur Energieversorgung von Rolls-Royce Power Systems am Stammsitz in Friedrichshafen beitragen wird. Des Weiteren wollen Rolls-Royce und die Daimler Truck AG kooperieren, um Brennstoffzellenmodule, die für den Antrieb von Nutzfahrzeugen entwickelt werden, auch für stationäre Energieversorgung einzusetzen.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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