Generalkonsulin Annette Klein und der Maritime Koordinator der Bundesregierung Norbert Brackmann am Deutschen Pavillon in Miami Beach

Brackmann betont Bedeutung der Kreuzfahrtbranche

Im Zuge der derzeit in Miami Beach, USA, stattfindenden Messe Seatrade Cruise Global hat der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft Norbert Brackmann die Wichtigkeit der Kreuzfahrtbranche für die maritime Industrie in Deutschland und Europa hervorgehoben.

Am Dienstagnachmittag sprach Brackmann vor rund 80 Gästen am deutschen Pavillon, der unter dem Motto „Wunderbar together“ steht, und an dem rund 50 deutsche Zulieferunternehmen und Werften ihre Produkte und Entwicklungen für den internationalen Markt vorstellen.

Bis 2021, so der Koordinator, werden europäische Werften 66 neue Kreuzfahrtschiffe in einem Gesamtwert von 30 Mrd. US-Dollar bauen. Gleichermaßen wies Brackmann aber auch auf die steigende Konkurrenz aus China in diesem Segment hin. Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen sei es insbesondere wichtig, die politischen Rahmenbedingungen zu verbessern, um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei verwies Brackmann zum Abschluss seiner Rede auf den seit über 100 Jahren in den USA bestehenden Jones Act, der es ausländischen Unternehmen prinzipiell untersagt, den direkten Transport von Gütern und Passagieren zwischen US-Häfen anzubieten. Dieser müsse, zumindest teilweise, liberalisiert werden, um Arbeitsplätze zu schaffen und Innovationen voranzutreiben.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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