„Wir müssen Antworten finden, die unsere maritimen Sicherheitsarchitekturen zukunftsfähig machen", betonte der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann, im Rahmen der Konferenz zur digitalen Sicherheit in Bremerhaven (Quelle: Dr. Silke Sadowski)

„Maritime Sicherheit stärken“

Der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann, hat am Mittwoch das „International Symposium on Digital Platforms for Maritime Safety and Security Applications" eröffnet. Rund 250 nationale und internationale Teilnehmer aus Industrie und Wissenschaft diskutieren auf der zweitägigen Konferenz in Bremerhaven aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der zivilen maritimen Sicherheit. Ein besonderer Fokus liegt auf zukünftigen Anwendungen von Digitalplattformen.

„Die fortschreitende Digitalisierung und kritische Entwicklungen auf geopolitischer Ebene sind auch für die maritime Branche zentrale Herausforderungen“, betonte Norbert Brackmann. „Wir müssen Antworten finden, die unsere maritimen Sicherheitsarchitekturen zukunftsfähig machen. Dazu gehört, dass maritime Sicherheitstechnologien robuster werden müssen gegen neue hybride Bedrohungen und Cyberangriffe. Außerdem müssen wir das internationale Netzwerk ausbauen, um die Sicherheit entlang der Handelsrouten und Wertschöpfungsketten engmaschig gewährleisten zu können. Das internationale Symposium soll hierfür entscheidende Impulse liefern“, so der Maritime Koordinator weiter.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie richtet die Konferenz gemeinsam mit der Geschäftsstelle für den Nationalen Masterplan Maritime Technologien und dem Land Bremen aus. Sie findet vom 23. bis 24. Oktober 2019 im Bremerhavener Forum Fischbahnhof statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Impulsvorträge aus Schweden, Dänemark, Norwegen, den Niederlanden, Großbritannien, der Schweiz und den USA.

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