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Vestas und MHI gründen Offshore-Joint Venture

07.10.2013

Vestas und MHI wollen eine führende Position im Offshore-Windturbinenmarkt erlangen (Foto: Vestas Wind Systems A/S)

Der dänische Windanlagenhersteller Vestas Wind Systems A/S und der japanische Konzern Mitsubishi Heavy Industries Ltd. (MHI) wollen ihre Offshore-Windenergie-Aktivitäten in einem Joint Venture bündeln.

Mit dem bis Ende des ersten Quartals 2014 neu zu gründenden Unternehmen sollen die Stärken der beiden Partnerunternehmen zusammengeführt und Synergieeffekte erzielt werden, um eine führende Position im Offshore-Windturbinenmarkt zu erlangen.
Der Hauptsitz des Joint Ventures mit allen Aktivitäten in den Bereichen Entwicklung, Design, Beschaffung und Herstellung wird im dänischen Aarhus liegen. Derzeitige Pläne sehen einen anfänglichen Mitarbeiterstamm von rund 300-400 Personen vor. Vestas wird eigenen Angaben zufolge das Entwicklungsprojekt des Anlagenmodells V164-8.0 MW, den Auftragsbestand für das Modell V112 sowie bestehende Serviceverträge in das Gemeinschaftsunternehmen einbringen. Die Verträge sehen vor, dass MHI zunächst 100 Mio. Euro in das Joint Venture investiert, zu einem späteren Zeitpunkt nochmals 200 Mio. Euro. Vestas und MHI halten 50 Prozent der Joint Venture-Anteile, wobei MHI sich die Option einer Erhöhung auf 51 Prozent im April 2016 vorbehalten hat.
Vorstandsvorsitzender wird Masafumi Wani (Executive Senior Vice President und Head of Power Systems bei MHI), sein Stellvertreter wird Anders Runevad (Group President & CEO of Vestas), die Position des CEO übernimmt Jens Tommerup (President of Vestas Asia Pacific & China).


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