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Lotsentender von Abeking&Rasmussen für WSV

07.12.2011

„Groden“ soll vor allem in der Elbmündung eingesetzt werden

Mit der Taufe des neuen Lotsentenders „Groden“ setzt das Bundesverkehrsministerium gemeinsam mit den Wasser- und Schifffahrtsdirektionen Nord und Nordwest und den deutschen Seelotsen die Modernisierung des Lotsversetzsystems konsequent fort.

Der 25,65 m lange, 14,26 m breite und 2,70 m tiefgehende Neubau, der von der Lemwerder Werft Abeking & Rasmussen in bewährter SWATH-Bauweise (Small Waterplane Area Twin Hull) gefertigt wurde soll vor allem in der Elbmündung zum Einsatz kommen und die Lotsen sicher zu den dortigen Schiffen bringen. Großcontainerschiffe, große Tanker und Bulker werden bereits in der Deutschen Bucht südlich von Helgoland mit Lotsen besetzt. Der Lotsenversetztender ist für eine Besatzung von zwei Personen ausgelegt und bietet Platz für acht Lotsen. Das Antriebskonzept basiert auf zwei je 788 kW leistenden MTU-Dieselmotoren des Typs 12V 2000M70. Damit erreicht die „Groden“ eine Maximalgeschwindigkeit von 18 kn.

Mit der Modernisierung der Lotsen-Flotte optimiert die WSV des Bundes nicht nur das „Verkehrssicherungskonzept Deutsche Küste“, sondern leistet damit auch einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs zu den deutschen Seehäfen und damit für deren Wettbewerbsfähigkeit. In der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung an der Küste wurden in den vergangenen Jahren für die Nordseereviere drei Lotsenstationsschiffe und fünf moderne SWATH-Lotsentender neu in Dienst gestellt. Weitere Versetzschiffe sind u.a. für den Standort Brunsbüttel geplant.


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