Bundeskabinett beschließt Nationales Hafenkonzept

Zur Stärkung des Hafenstandortes Deutschland hat das Bundeskabinett das neue Nationale Hafenkonzept für die See- und Binnenhäfen verabschiedet.

Der auf zehn Jahre angelegte strategische Leitfaden für die Hafenpolitik wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in enger Zusammenarbeit mit den Ländern, Sozialpartnern und Verbänden entwickelt.
Das Nationale Hafenkonzept 2015 enthält eine Bestandsaufnahme zur gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der See- und Binnenhäfen, Ziele und Handlungserfordernisse für die beteiligten Akteure und durch Bund, Länder, Kommunen, Hafenwirtschaft und Gewerkschaften umzusetzende Maßnahmen.
Das Konzept ist eine Fortschreibung des Nationalen Hafenkonzepts von 2009. Es umfasst Maßnahmen für den Ausbau der hafenbezogenen Infrastruktur, zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, für die internationale und europäische Hafenpolitik, für den Umwelt- und Klimaschutz, für Ausbildung und Beschäftigung, für Sicherheit und Gefahrenabwehr sowie zum Bund-Länder-Verhältnis.
Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) begrüßte den Kabinettsbeschluss. Nach Einschätzung von ZDS-Präsident Klaus-Dieter Peters setzt das neue Hafenkonzept auf die richtigen Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Seehäfen.
Weitere Informationen zum Nationalen Hafenkonzept gibt es hier: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/WS/nationales-hafenkonzept.html

Häfen
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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