Odessa Container Terminals

Containerterminal in Odessa wird ausgebaut

Mit neuen Liegeplätzen für Großschiffe und einem modularen Ausbaukonzept will das Tochterunternehmen der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) HPC Ukraina die führende Position ihres Odessa Container Terminals (OCT) am Schwarzen Meer ausbauen und von dem Wachstum in der Region profitieren.

Bis 2012 wird HPC Ukraina eigenen Angaben zufolge umgerechnet 70 Mio. Euro in die Erweiterung ihres Odessa Container Terminals (OCT) investieren. In einem Ausschreibungsverfahren hat HPC Ukraina den Zuschlag für das Ausbauprojekt „Quarantäne Mole“ erhalten.

Mit einer Kailänge von 650 m und einer Wassertiefe von 14,5 m wird der Terminal künftig optimale Abfertigungsbedingungen für Containerschiffe mit einer Stellplatzkapazität von 6000 bis 9000 TEU bieten. Der OCT reagiert damit auf das anhaltende Schiffsgrößenwachstum im Schwarzen Meer. Mit Abfertigungsmöglichkeiten für die größten Containerschiffe, die das Schwarze Meer anlaufen, wird die Terminalkapazität des OCT auf 850000 TEU pro Jahr gesteigert. Anschließend soll der Terminal nachfrageorientiert weitere Ausbaustufen realisieren. Im Endausbau wird der Terminal mehr als 1,2 Mio. TEU pro Jahr umschlagen können.

Seit 2001 betreibt HPC Ukraina den Odessa Container Terminal (OCT). In den Jahren 2007 und 2008 arbeitete der OCT mit einem Umschlagvolumen von mehr als 500000 TEU bereits an seiner Kapazitätsgrenze. Die Hafenbehörde von Odessa trägt bei dem vereinbarten Ausbau des Container Terminals den Großteil der Investitionen in die Infrastruktur. Der bereits bestehende Management- und Dienstleistungsvertrag für den Betrieb des OCT wird um 20 Jahre bis Ende 2044 verlängert.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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